In der heutigen instabilen und unsicheren Welt werden
Selbstverteidigungswerkzeuge zu einem äußerst relevanten Thema – und das
aus gutem Grund – denn sie können Ihr Leben retten. Allerdings ist nicht
jedes Selbstverteidigungsgerät für jeden und für jeden Zweck geeignet.
Deshalb werfen wir einen Blick auf Pfeffer- und Tränengassprays,
Elektroschocker, Teleskopschlagstöcke und Tonfas.
Es ist immer besser, gut vorbereitet zu sein, als unangenehm überrascht zu werden. Aber welches Selbstverteidigungswerkzeug ist in einer bestimmten Situation am effektivsten?
PFEFFERSPRAYS
Diese nicht-tödlichen Selbstverteidigungsgeräte sind als leicht tragbare Abgabegeräte einer reizenden Substanz erhältlich, die darauf ausgelegt sind, den Angreifer vorübergehend handlungsunfähig zu machen.
Beim Schutz mit einem Pfefferspray sollte man am besten auf den Bereich der Augen des Angreifers zielen. Die Substanz verursacht Schmerzen, Brennen oder andere Reizungen der Augen und Schleimhäute. Der Angreifer kann sogar vorübergehend erblinden. Das verschafft Ihnen genug Zeit zur Flucht und um Hilfe zu rufen.
INHALTSSTOFF DES PFEFFERSPRAYS
Der wesentliche Inhaltsstoff in Pfeffersprays ist Capsaicin – ein chemischer Reizstoff, der aus Chili-Schoten gewonnen wird. Das ist es, was sie so scharf macht. Und wenn Sie schon mal Chili gegessen haben, wissen Sie wahrscheinlich, dass schärfere Sorten alle Körperbereiche reizen können, die Sie vorher berührt haben.
Vielleicht kennen Sie auch das Wort "Cayennepfeffer", das oft mit Capsaicin verwechselt wird. Dabei handelt es sich jedoch um das gemahlene Pulver bestimmter Chili-Sorten, meistens der Sorte 'Cayenne', das Capsaicin und viele andere Substanzen enthält. Es ist also nicht genau dasselbe.
ARTEN VON PFEFFERSPRAYS
Defensive Pfeffersprays können nach der Methode der Substanzverteilung kategorisiert werden. Jede Art bietet eine unterschiedliche Reichweite und Streuwinkel – und damit auch unterschiedliche Strategien.
Nebelsprays
Diese Pfeffersprays erzeugen Nebel. Sie haben möglicherweise eine kürzere Reichweite, dafür aber eine größere Streuung. Allerdings sind sie nicht besonders effektiv (zumindest nicht gegen den Angreifer), wenn man gegen den Wind steht.
Jet-Sprays
Diese Sprays erzeugen anstelle von Nebel einen engen Flüssigkeitsstrahl. Sie bieten eine deutlich größere Reichweite, erfordern aber eine präzisere Zielausrichtung.
Schaum- / Gel-Sprays
Schaum- und Gel-Pfeffersprays hinterlassen eine dichte Schicht auf dem Körper des Angreifers, die er versuchen wird, abzuwischen. Das verstärkt jedoch nur die Wirkung der Substanz.
Anti-Tier-Sprays
Sie sind entwickelt, um aggressive Hunde und andere Tiere abzuwehren und sind weniger stark, da Tiere normalerweise viel empfindlichere Sinnesorgane haben. Es gibt hingegen auch Sprays, die speziell gegen Bären entwickelt wurden – sie enthalten bis zu 2x mehr Capsaicin, haben eine größere Reichweite und Streuung.
Verteidigungspfefferspray ist eines der nützlichsten nicht-tödlichen Mittel zur Selbstverteidigung. Man kann es in der Tasche oder Handtasche tragen, es ist einfach zu bedienen und vor allem sehr effektiv. Außerdem erfordert es im Vergleich zu Schlagstöcken oder Elektroschockgerätenkeinen Körperkontakt mit dem Angreifer, man muss nur darauf achten, wohin die Düse zeigt.
Der Pfefferspray Ballistol KO JET ist ein ideales abschreckendes Abwehrmittel
gegen angreifende Personen oder Tiere. Er enthält ein natürliches
Cayennepfeffer-Konzentrat, das bis zu einer Entfernung von 4 m
freigesetzt wird.
Defensive Pfeffersprays enthalten hochkonzentriertes Oleoresin Capsicum. Die
Bezeichnung FOG steht für einen Sprühstrahl in Form eines Nebels. Reichweite
4 Meter.
Sehr wirksames Pfefferspray mit hohem Gehalt an Capsaicinoiden, bezeichnet als
OC (Pfefferextrakt). Erzeugt einen intensiven Schaumstrahl, der nicht so
anfällig für Windeinwirkung ist.
Dieser Typ hat den Vorteil einer großen Trefferfläche. Die Reichweite des
Sprays beträgt bis zu 4 Meter. Es enthält hochkonzentriertes Oleoresin
Capsicum.
Tränengas- und Pfeffersprays unterscheiden sich in der chemischen Zusammensetzung des Wirkstoffs. Pfeffersprays enthalten natürliches Capsaicin (OC), während Tränengassprayskünstliche Halogenverbindungen verwenden, meist o-Chlorbenzylidenmalononitril (CS) oder Chloroacetophenon (CN).
Die Wirkungen von Tränengas- und Pfeffersprays sind sehr ähnlich (Augenbrennen, Schleimhautreizung, Husten und bei Tränengassprays auch Übelkeit bei längerer Einwirkung), können aber bei verschiedenen Organismen unterschiedlich ausfallen – zum Beispiel ist Pfefferspray wirksamer gegen aggressive Hunde oder Personen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.
Kompaktes Pfefferspray mit wirksamem CS-Reizgas, das über eine JET-Düse in
Form eines breiten Strahls ausgestoßen wird, wodurch kein präzises Zielen
erforderlich ist.
Das kleine und äußerst kompakte Pfefferspray Madame mit einem Volumen von
18 ml eignet sich hervorragend für das verdeckte Tragen. Seine Füllung
besteht aus dem wirkungsvollen CS-Reizgas, das mittels einer FOG-Düse
versprüht wird.
Wirksames Abwehrspray des deutschen Herstellers Umarex. Perfecta Stop Attack
enthält CS-Reizgas, das ein starkes Brennen und Tränen der Augen verursacht.
Elektroschockgeräte lassen sich nach dem Wirkprinzip in zwei Grundtypen einteilen – Direktkontaktgeräte und Fernwirkgeräte. Viele Leute nennen sie auch „Taser“, aber das ist eigentlich nur der Name der Fernwirk-Elektroschocker der Firma Taser (die 2017 in „Axon“ umbenannt wurde).
Sie funktionieren, indem sie das Nervensystem des Körpers stören durch einen elektrischen Lichtbogen zwischen Elektroden, die direkt Kontakt mit dem Ziel haben müssen (oder zumindest wenige Millimeter entfernt sein dürfen). Der Lichtbogen kann auch durch eine bestimmte Kleidungsschicht hindurchgehen. Das führt zu einer vorübergehenden Muskelimmobilisierung des Angreifers.
Hersteller von Elektroschockern behaupten oft, sie hätten das „stärkste Produkt auf dem Markt“, einfach weil sie Spannungen von mehreren Millionen Volt erzeugen können. Die hohe Spannung dient jedoch nur zur Entstehung des Lichtbogens – dafür reichen bereits die 50.000 Volt bei Polizeitasern aus. Sobald der Lichtbogen entsteht, sinkt die Spannung rapide auf etwa 1.200 Volt.
Der elektrische Strom macht Elektroschocker so wirkungsvoll. Die tödliche Stromstärke für den menschlichen Körper liegt bei nur 100-200 Milliampere (mA). Deshalb verwenden zivile Elektroschocker relativ sichere Ströme von etwa 2,1 mA, während Modelle für Polizei und Behörden circa 3,6 mA nutzen.
Direktkontakt-ELEKTROSCHOCKER
Aufgrund ihres Aufbaus müssen Direktkontakt-Elektroschocker vom Anwender direkt auf den Körper des Angreifers aufgesetzt werden. Sie sind leicht tragbar, einfach zu bedienen und können wiederholt verwendet werden – bis der Akku leer ist natürlich. Nachteilig ist jedoch die Notwendigkeit der unmittelbaren Nähe zum Angreifer.
Die neue Version des beliebten Elektroschockers Beast Defense Panther 2 bietet
Ihnen eine Leistung von bis zu 2.500.000 V. Eine integrierte LED-Diode ist
ebenfalls vorhanden.
Dieser kompakte Elektroschocker erreicht eine Leistung von bis zu
500.000 V und dank des mitgelieferten Nylonholsters können Sie ihn stets
griffbereit haben.
Der Elektroschocker Beast Defense Terminator bietet Ihnen eine Leistung von bis
zu 2.000.000 V. Dank der eingebauten LED-Diode können Sie ihn auch als
Taschenlampe verwenden.
Professioneller Elektro-Schocker mit integriertem Pfefferspray, das nach dem
Aufbrauchen nachgekauft werden kann. Die Bedienung ist einfach – über eine
ON/OFF-Taste und kann mit einer Hand ausgeführt werden.
Der Elektroschocker, ergänzt durch ein Abwehrspray, vermittelt ein noch
stärkeres Sicherheitsgefühl. Die Stärke von 500000 Volt wirkt auch durch
eine dünnere Kleidungsschicht.
Der größte Vorteil dieses Modells ist die Handschlaufe mit Sicherungsstift.
Wenn Ihnen ein Angreifer den Paralyzer aus der Hand und aus der Schlaufe reißt,
wird er funktionsunfähig.
Trotz seiner kompakten Abmessungen hat dieser Elektroschocker eine Leistung von
bis zu 500.000 V. Dank des Taschenclips können Sie ihn stets griffbereit bei
sich tragen.
Diese pistoletartigen Elektroschocker verwenden Druckgas, um zwei Elektroden mit umgedrehten Haken in den Körper des Ziels zu schießen, die einen elektrischen Lichtbogen durch die Drähte (meist 4,5 bis 10,5 Meter lang) erzeugen, ähnlich wie Direktkontaktgeräte.
Obwohl eine große Reichweite vorteilhaft sein kann, müssen die Elektrode und die Druckgaskartusche nach jedem Einsatz ersetzt und der Akku geladen oder gewechselt werden. Außerdem sind diese Geräte je nach Land oft nicht für die Verkauf an Privatpersonen zugelassen. Fern-Elektroschocker sind meist für die Polizei oder andere Behörden bestimmt.
SCHLAGSTÖCKE
Schlagstöcke sind sehr beliebte Selbstverteidigungswerkzeuge aufgrund ihrer Einfachheit und Zuverlässigkeit. Heutzutage sind die beliebtesten Schlagstockarten Teleskopschlagstöcke oder sogenannte Tonfas. Ihr Einsatz ist offensichtlich - starke und schnelle Schläge auf den Körper des Angreifers, um ihn durch starke Schmerzen abzuwehren.
Sie sind jedoch nicht für jede Situation und jeden Nutzer geeignet – vor allem abhängig von der körperlichen Stärke und Kampferfahrung sowohl von Ihnen als auch vom Angreifer. Zum Beispiel, wenn Sie klein sind und ein zwei Meter großer muskulöser Mann auf Sie zurennt, wird Ihr Schlagstock wohl kaum eine Rolle spielen. In solchen Fällen ist es ratsamer, ein Pfefferspray oder Elektroschocker zu verwenden.
TELESKOPSCHLAGSTÖCKE
Diese Selbstverteidigungswerkzeuge sind wegen ihrer kompakten Maße im eingefahrenen Zustand und ihrer blitzschnellen Ausklappbarkeit sehr beliebt. Sie bestehen meist aus drei ineinander gesteckten Stahlröhren.
Im eingeklappten Zustand sind sie durch eine Endkappe mit flexiblen Metallplatten gesichert, im ausgeklappten Zustand werden die Röhren durch ihr allmählich enger werndes/weiter werdendes Durchmesserprofil vorne und hinten zusammengehalten. Dadurch verriegeln sie sich durch gegenseitige Reibung der Enden. Das Zusammenklappen erfordert oft einen senkrechten Aufprall auf einen festen Boden (z. B. Beton). Neuere Modelle sind allerdings mit einem Knopf zum Zusammenklappen ausgestattet.
Gehärtet oder ungeärtet
Teleskopschlagstöcke gibt es in zwei Varianten – gehärtet und normale ungehärtete Stahlversion. Gehärteter Stahl ist wesentlich härter und widerstandsfähiger als ungeärteter Stahl, sodass ein gehärteter Schlagstock extremen Belastungen standhält, die einen normalen Schlagstock verbiegen oder beschädigen würden. Die Antwort ist also recht einfach – wenn Sie den höheren Preis nicht scheuen, empfehlen wir auf jeden Fall einen gehärteten Stahl-Schlagstock.
Sie denken wahrscheinlich: „Je länger, desto besser“. Das trifft aber bei Teleskopschlagstöcken nicht ganz zu. Ein sehr langer Schlagstock (z. B. 28") hat natürlich eine größere Reichweite, doch sein höheres Gewicht und Größe wirken sich negativ auf die Manövrierfähigkeit aus. Außerdem ist er nicht sehr handlich für den täglichen Gebrauch. Trotz der Möglichkeit, ihn einzuklappen, ist er immer noch ein recht großes und schweres Metallstück. Generell empfehlen wir eine Länge von etwa 18" bis 21", was einen guten Mittelweg zwischen Effektivität und Komfort darstellt.
Zubehör
Teleskopschlagstöcke können mit einem breiten Zubehörsortiment geliefert werden, das das Tragen erleichtert oder zusätzliche Funktionen bietet. Auf unserer Webseite finden Sie Teleskopschlagstock-Gürtelholster, Endkappen mit Taschenlampen, Glasbrecherspitzen und viele weitere Zubehörteile.
Drehbares Gürtelholster für Teleskopschlagstock mit einem
360°-Verstellbereich in mehreren Stufen. Bestimmt für Schlagstöcke mit einer
Größe von 16–21".
Drehbares Gürtelholster für Teleskopschlagstock mit einem Verstellbereich von
360° in mehreren Stufen. Bestimmt für Schlagstöcke mit einer Länge von
21–26".
Die Endkappe hat einen Stahlstift, der häufig zum Notfall-Einschlagen von Glas
verwendet wird. Die Endkappe des Griffs sorgt für einen sichereren Halt des
Schlagstocks.
Tonfas sind im Grunde genommen normale Schlagstöcke mit einem senkrecht angebrachten Griff, mit dem der Anwender seinen Unterarm schützen und schnelle Schläge ausführen kann. Ursprünglich wurden Tonfas aus Holz gefertigt, heutzutage findet man sie meist in einer synthetischen Ausführung. Kürzlich sind auch teleskopische Tonfas auf dem Markt erschienen – eine Kombination der Vorteile beider Schlagstockarten.
Im zusammengeklappten Zustand ist die Tonfa platzsparend und schränkt die
Bewegung in keiner Weise ein. Hergestellt aus hochwertigem Dural. Gesamtlänge
im ausgeklappten Zustand: 52 cm.
Auf Lager 1 St.,
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Montag 13. 7.
bei Ihnen
€ 63.8
Fazit
Bei der Selbstverteidigung ist es entscheidend, die passendste Methode zu wählen. Und Sie werden sicher zustimmen, dass es am besten ist, so weit wie möglich von einem potenziellen Angreifer entfernt zu bleiben – hier sind Pfeffer- oder Tränengassprays offensichtlich am besten geeignet, denn alles, was Sie mit dem Spray tun müssen, ist richtig zu zielen, den Abzug zu drücken und der Angreifer ist außer Gefecht gesetzt.
Ein vergleichbares Ergebnis können Sie mit einem Direktkontakt-Elektroschocker erzielen, allerdings hat dieser den Nachteil, dass er direkt am Körper des Angreifers gehalten werden muss. Und leider ist der Fern-Elektroschocker oft nicht für Privatpersonen verfügbar.
Und Schlagstöcke? Sie können ein sehr effektives Mittel zur Selbstverteidigung sein, aber nur in den richtigen Händen. Sie erfordern gewisse körperliche Kraft und Erfahrung. Überlegen Sie also gut, welches nicht-tödliche Selbstverteidigungswerkzeug das beste für Sie ist.
Wichtig: Die Gesetze zu Selbstverteidigungsgeräten unterscheiden sich je nach Land und Region stark. Informieren Sie sich stets über die lokalen Gesetze, damit Ihre Ausrüstung legal ist und getragen werden darf.
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Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für alles, was schießt, schneidet, schnell fährt und Lärm macht. Zu meinen Hobbys gehören Grafik, 3D-Druck, Origami, Gartenarbeit und Videospiele. Ab 2023, wenn ich bei Balistas arbeite, erstelle ich Produktbeschreibungen, schreibe Artikel, mache Fotos für Banner und soziale Medien und bediene 3D-Drucker.
Waffen für Gummi- und Pfeffergeschosse (RAM-Waffen) erfreuen sich heutzutage
immer größerer Beliebtheit als Mittel zur Selbstverteidigung. Sie sind mit
vielen Patronentypen kompatibel, wie zum Beispiel Gummi-, Pfeffer- oder
Markierungspatronen. RAMs stellen daher eine ideale Methode der
Selbstverteidigung dar.
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