Fernglas FOMEI 7x50 ZCF
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Je nach Bauart werden Ferngläser in Binokulare und Monokulare unterteilt. Wir unterscheiden sie weiter nach ihrer Verwendung in Universal-, Jagd-, Wander-, aber auch beispielsweise astronomische und See-Ferngläser. Wir werden uns hauptsächlich auf Ferngläser für die Jagd, zum Wandern und den universellen Familiengebrauch konzentrieren. Bevor wir uns diese genauer ansehen, klären wir die häufigsten Begriffe, die Ihnen im Auswahlprozess begegnen.
Jedes Fernglas hat eine zweistellige Kennzeichnung, z.B. 10x26 oder 8x56. Ferngläser mit variabler Vergrößerung sind beispielsweise mit 7-21x40 oder 8-20x50 gekennzeichnet.
Die erste Zahl gibt die Vergrößerung (Zoom) an, bei variablen Ferngläsern den Zoombereich. Die 10-fache Vergrößerung zeigt uns das beobachtete Objekt 10-fach näher. Also wir werden ein 1000 m entferntes Reh durch ein Fernglas so sehen, wie bei der Beobachtung mit bloßem Auge auf 100 m Entfernung.
Die zweite Zahl ist der Durchmesser des Objektivs (Frontlinsen) in Millimetern. Je größer die Linse ist, desto mehr Licht kann durch sie hindurchtreten, was eine erhebliche Rolle spielt. Ferngläser mit hoher Lichtstärke ermöglichen die Beobachtung bei schwierigen Lichtverhältnissen.
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Die Größe der Vergrößerung und der Durchmesser des Objektivs beeinflussen die Breite des Sichtfeldes. Dies lässt sich als einen kegelförmigen Raum beschreiben, den man im Fernglas auf einmal sieht. Hersteller geben die Breite des Sichtfeldes meist in Metern bei einer Entfernung von 1000 m an.
Das beliebte und preiswerte Fernglas Fomei 7x50 ZCF hat beispielsweise ein Sichtfeld von 119 m auf 1000 m. Überlegen Sie also, ob Sie einen größeren Bereich auf einmal beobachten möchten, oder ob Sie eher Wert auf stärkeres Zoomen und Erkennen von Objektdetails legen. Wenn Sie bewegende Objekte beobachten möchten, wählen Sie eine kleinere Vergrößerung mit einem größeren Sichtfeld.
Der Durchmesser der Austrittspupille ergibt sich aus dem Dividieren des Objektivdurchmessers und der Vergrößerung. Er wird in Millimetern angegeben und ist eigentlich der Durchmesser des Lichtstrahls, der aus dem Okular zum Auge des Betrachters austritt.
Wussten Sie, dass sich die Pupille eines jungen Auges sogar um bis zu 9 mm erweitern kann? Optimal ist daher der Durchmesser der Austrittspupille, der dem Durchmesser der Pupille des Auges entspricht. Für die Beobachtung am Tag genügen 2-5 mm, bei Dunkelheit 5-7 mm.
Als Beispiel verwenden wir das beliebte Jagdfernglas Fomei Leader 8x56. 56/8=7. Die Austrittspupille beträgt 7 mm und die Linsen verfügen außerdem über eine spezielle Antireflexionsbehandlung. Das macht es zu einem tollen Begleiter beim Abendansitz. Leider gibt selbst dieser Parameter nicht vollständig die Lichtmenge an, die durch das optische System gelangt. Deshalb ist ein 8x56-Fernglas nicht wie ein 8x56. Weitere Faktoren spielen eine Rolle, etwa die Qualität des Glases und die Antireflexbeschichtung der Linsen.
BaK4 ist ein Glas mit hoher Dichte und besserer optischer Qualität als BK7. Wenn Sie das BaK4-Fernglas von Ihren Augen und gegen das Licht halten, können Sie in den Okularen kreisförmige Austrittspupillen erkennen.
Die günstigeren BK7-Prismen haben eckige, nicht kreisförmige Austrittspupillen.
Bei Tageslicht ist der Unterschied auf den ersten Blick nicht erkennbar, aber wenn das Licht schwächer wird und sich die Pupillen erweitern, beginnen Sie, die unscharfen Kanten der BK7-Prismen zu bemerken.
Dies liegt daran, dass die Bildqualität abnimmt und es zu chromatischen Aberrationen in den Randbereichen des Bildes kommt.
Da es günstiger ist, wird es hauptsächlich in Basisferngläsern verwendet. Leider hat dieses Glas einen größeren Lichtverlust, ist aber für die Beobachtung am Tag völlig ausreichend. Der durchschnittliche Benutzer erkennt den Unterschied normalerweise nicht.
Hochwertiges Glas mit minimaler Streuung sorgt für ein klares und scharfes Bild im gesamten Sichtfeld. Es wird häufig in Kombination mit einer Antireflexbeschichtung verwendet. Es ist für die Beobachtung bei schlechten Lichtverhältnissen geeignet. Wie in der Abbildung zu sehen ist, erzeugt das BK7-Prisma eine Austrittspupille mit schattierten (unscharfen) Kanten. Das BAK4-Prisma hat dann eine perfekt runde Austrittspupille.
Die Antireflexbeschichtung sowie der Durchmesser der Linsen beeinflussen die Lichtmenge, die die Optik des Fernglases durchdringt. Einige Lichtstrahlen werden von den klassischen Linsen reflektiert. Damit das nicht passiert, helfen uns Antireflexbeschichtungen. Dabei handelt es sich um eine dünne Schicht aus Metallverbindungen, die auf die Linsen aufgetragen wird.

Manchmal stößt man auf die Bezeichnung Trieder. Es sind klassische Beobachtungsferngläser, in die man mit beiden Augen blickt. Dadurch haben Sie ein größeres Sichtfeld und ein besseres Bewusstsein für die Plastizität der beobachteten Objekte als mit Monokularen. Damit verbunden ist auch die Fähigkeit, die Entfernung des beobachteten Objekts besser einschätzen zu können. Sie haben meistens einen zentralen Fokus. Dies wird oft durch Dioptrienkorrektur am rechten Okular ergänzt.
Binokulare haben ein breites Einsatzspektrum. Sie haben die Auswahl von günstigen Taschenferngläsern über Kinderferngläser bis hin zu hervorragenden Jagdferngläsern. Diese sind in der Regel mit einer so brillanten Optik ausgestattet, dass Sie damit auch bei Dunkelheit, Nebel usw. beobachten können. Wenn Sie beide Augen gesund haben, sollten Sie sich unbedingt ein Binokular-Fernglas besorgen.
Das Monokular ist ein kleiner und leichter Helfer. Es passt bequem in Ihre Tasche. Es ist ideal zum Wandern, Radfahren, Airsoft und für den Alltag. Der Preis für kompakte Abmessungen und geringes Gewicht ist ein kleineres Sichtfeld und eine schlechtere Lichtstärke. Aber dies begleitet jedes Taschenfernglas. Eine Beobachtung ist nur bei gutem Licht möglich.
Wenn Sie gelegentlich in die Ferne blicken müssen und kein Binokular dabeihaben möchten, kennen Sie die Vor- und Nachteile beider Bauformen und sollten daher über die Anschaffung eines kleinen Monokular nachdenken.
Spektive dienen der Beobachtung weit entfernter Objekte. Aufgrund ihrer Konstruktion handelt es sich um Monokulare, die für die Beobachtung mit einem Auge gedacht sind. Sie werden meist auf ein Stativ gestellt, um einen möglichst stabilen Stand zu haben. Dank der großen Vergrößerung finden sie Anwendung bei der Jagd und beim Sportschießen. Mit einem hochwertigen Spektiv können Sie Treffer auf dem Ziel auch aus großer Entfernung ablesen.
Einige Beobachtungsferngläser können sogar an einer Spiegelreflexkamera befestigt und als Teleobjektiv verwendet werden. Ein leuchtendes Beispiel ist das bewährte Spektiv Fomei Foreman ED 20-60x85 ED. Damit entgeht Ihnen nicht einmal das kleinste Detail.
Seien Sie bei der Auswahl eines Spektivs vorsichtig und lassen Sie sich lieber beraten. Weniger ist manchmal mehr, lassen Sie sich also nicht von einer unnötig großen Vergrößerung verführen. Ein solches Teleskop ist stoßempfindlich, auch wenn es auf einem Stativ steht. Zudem nimmt mit der Vergrößerung die Lichtstärke deutlich ab, das Sichtfeld und die Bildqualität nehmen auch ab. Bei geringerer Vergrößerung können Sie aus der Hand oder mit einer leichten Unterstützung sehen.
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Am häufigsten tragen Sie sie in einer Tasche über der Schulter oder hängen sie um den Hals, während Sie durch die Natur wandern. Die Wahl eines Wanderfernglases erfordert einen Kompromiss hinsichtlich der Linsengröße. Sogenannte Taschenferngläser mit Linsen kleiner als 25 mm sind zum Wandern wenig geeignet. Insbesondere für Menschen mit Sehschwäche ist die Bildqualität nicht ausreichend.
Dagegen sind Ferngläser mit einer 50-mm-Linse zu schwer. Optimal sind Ferngläser mit 35-42-mm-Linsen. Die Vergrößerung beträgt idealerweise 7x, 8x, 10x, max. 12x.
Hervorragendes Universalfernglas für Reisen, Jagd und Sport. Es zeichnet sich durch seine angenehme Größe und sein angenehmes Gewicht aus. Das perfekt ausgewogene Verhältnis von Vergrößerung, Lichtstärke und Sichtfeld wird Ihnen sofort gefallen.
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Mit diesem Fernglas kommen Sie Ihrem Ziel zehnmal näher. Es verfügt über eine ideale Vergrößerung für die allgemeine Beobachtung. Das perfekte optische System mit MultiCoated-Oberflächenbehandlung verleiht ihm auch bei schlechten Lichtverhältnissen die nötige Lichtstärke.
Jäger entscheiden sich am häufigsten für Ferngläser mit 7x50- oder 8x56-Vergrößerung. Sie haben eine hervorragende Lichtstärke und sind dennoch sehr tragbar. Diese Voraussetzungen erfüllen beispielsweise die tschechischen Ferngläser Fomei. Die Dämmerung stellt für sie nicht das geringste Problem dar. Dies ist insbesondere beim Erkennen von Tieren notwendig, die bei schwindendem Licht ihren sicheren Unterschlupf verlassen.
Variablen sind für die Jagd nahezu nutzlos. Aufgrund der komplexeren Konstruktion der Optik bieten diese kein so klares Bild und sind anfällig für Beschädigungen. Binokular-Ferngläser mit Zoom zeichnen sich nicht durch eine solche Qualität aus, weshalb Sie sie nicht einmal im Angebot namhafter Hersteller finden. Darunter sind zum Beispiel die Ferngläser Vortex.
Und welche Vergrößerung eignet sich für die Jagd? Bedenken Sie, dass Sie ohne entsprechende Unterstützung nicht mehr als die zwölffache Vergrößerung in der Hand halten können. Bei Modellen mit großer Vergrößerung kann man auf eine Stativhalterung zurückgreifen, die aber kaum jemand bei der Jagd mit sich herumtragen möchte. Das Wild bewegt sich und es kann nicht schaden, ein Fernglas mit einem größeren Sichtfeld zu haben.
Kompakte Ferngläser wie 7x35, 7x42 und 8x42 eignen sich auch für die Jagd. Sie sind universell und ausreichend für die Erkundung bei gutem Licht. Sie wiegen nicht viel und sind nicht zu sperrig, sodass sie beim Vordringend durchs Gebüsch nicht im Weg sind. Neben Schwarz gibt es sie auch in Grün oder Camo. Dies ist ein willkommener Bonus für Umweltbegeisterte.
Was sollte ein ideales Fernglas für einen Jäger sonst noch haben? Das richtige Jagdfernglas hat ein langlebiges gummiertes Gehäuse. Es ist mit Stickstoff gefüllt, um es wasserdicht zu machen und auch bei Temperaturschwankungen nicht zu beschlagen. Es macht keinen Sinn, daran zu sparen. Ferngläser für die Jagd sind aufgrund der Verwendung spezieller Materialien teurer. Dadurch sind sie widerstandsfähiger gegen widrige Witterungsbedingungen. Dadurch halten sie viele Jahre und belohnen sich mit zuverlässiger Funktion.
Sogenannte „Fusion“ Ferngläser ermöglichen die Beobachtung von Objekten in völliger Dunkelheit. Sie können im Objektschutz und bei der Jagd eingesetzt werden. Sie vereinen mehrere Bildgebungstechnologien wie Wärmebild, Nachtsicht und normales Tagessehen in einem. Allerdings ist damit auch ein recht hoher Anschaffungspreis verbunden.
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Die meisten Hersteller liefern Ferngläser direkt mit Zubehör. Sie benötigen auf jeden Fall eine richtige Tasche, am besten gepolstert. Sie dient sowohl zum Tragen als auch zum Aufbewahren des Fernglases. Sie möchten doch nicht, dass auf das nicht gerade günstige Fernglas Staub gelangt oder dass es herunterfällt.
100 % praktisch ist auch ein bequemer Tragegurt. Moderne Fernglasgurte aus Neopren sind bequem und langlebig. Werfen Sie gewöhnliche Nylonbänder weg. Sie möchten nicht mit ihnen wandern oder jagen gehen.
Wir würden uns freuen, wenn Ihnen dieser Artikel dabei hilft, das richtige Fernglas auszuwählen, das Ihnen überall ein zuverlässiger Partner sein wird.