Das deutsche Unternehmen Umarex, genauer gesagt dessen Sparte T4E (Training for Engagement), präsentiert die zweite Generation der meistverkauften Pistole für Gummi- und Pfefferprojektile mit der Bezeichnung TP50 Gen2. Man sieht, dass der Hersteller das Kundenfeedback ernst genommen, sinnvolle Änderungen vorgenommen und gleichzeitig nichts unnötig überarbeitet hat, was bereits einwandfrei funktioniert.
Der wesentlichste Unterschied im Vergleich zur ursprünglichen Version (11 J) ist die Leistungssteigerung auf bis zu 13 J, womit sie zu den stärksten Kurzwaffen im RAM-Bereich im Kaliber .50 gehört.
Die zweite wesentliche Änderung ist das neue Ventil zur Aktivierung der 12g CO2-Kapsel. Es wurde so überarbeitet, dass es sich leicht von Hand lösen lässt, ohne dass ein Inbusschlüssel benötigt wird. Es erfüllt jedoch weiterhin seine Funktion einwandfrei – im Bedrohungsfall genügt ein leichter Schlag mit der Handfläche, um den Flaschenhals der Kapsel anzustechen, und die Waffe ist schussbereit. Eine so vorbereitete Pistole können Sie unbegrenzt lange mitführen, ohne das Risiko einer Schädigung der Dichtungsringe. Nach der Aktivierung fährt über dem Griff ein sogenannter Warnstift aus, der anzeigt, dass die Pistole unter Druck steht.
Zu den weiteren kleineren Änderungen gehören eine rutschfeste Griffstruktur und Visierungen mit lichtsammelnden optischen Fasern, die das Zielen auch bei schlechten Lichtverhältnissen erleichtern.
Die untere Picatinny-Schiene zur Montage eines Lasers oder einer Taschenlampe sowie die komfortable in den Abzug integrierte Sicherung blieben unverändert.
Als Munition können alle gängigen RAM-Kugeln verwendet werden, wie z. B. Gummi-, Pfeffer- oder Markierungsprojektile.
Wartung
Da die Waffe mit CO2-Kapseln betrieben wird, kann die Gummidichtung durch das kalte Kohlendioxid mit der Zeit spröde werden und reißen. Dem können Sie durch gelegentliche Verwendung von Silikonöl vorbeugen: 1) als Spray, indem Sie einfach das Innenleben einsprühen, 2) durch Aufbringen einiger Tropfen Silikonöl auf den Hals der eingesetzten Kapsel, 3) durch Verwendung einer Ölkapsel (am einfachsten). Außerdem empfehlen wir nicht, eine aktivierte Kapsel länger als nötig in der Waffe zu belassen. Wenn Sie wissen, dass Sie eine Zeit lang nicht schießen werden, lassen Sie den Druck durch Lösen des Ventils ab.