Das chinesische Unternehmen Snowpeak (SPA) ist bereits seit sehr langer Zeit auf dem Luftgewehrmarkt tätig – und das aus gutem Grund: Seine Produkte sind hochwertig und behalten dennoch konkurrenzlose Preise.
Snowpeak bringt diesmal eine Waffe für Gummigeschosse mit der Bezeichnung CP300 Defender im Kaliber .50 (12,7 mm) auf den Markt.
Dieser futuristische Revolver kann ein Projektil mit einer Energie von bis zu 11 J abfeuern, abhängig von der verwendeten Munitionsart. Er ist für das Verschießen aller möglichen Arten von RAM-Munition ausgelegt, wie beispielsweise Gummi-, Polymer-, Pfeffer- und Paintball-Kugeln.
Das drehbare Magazin mit einer Kapazität von 6 Schuss ist jedoch mit beliebiger Munition außergewöhnlicher Form kompatibel, solange diese die Abmessungen der Kammer (12,7 x 18,5 mm) erfüllt. Das Magazin lässt sich mithilfe einer beidseitigen, angerauten Sicherung leicht entnehmen. Ein unbeabsichtigter Schuss wird durch eine manuelle Sicherung verhindert, die im Metallabzug untergebracht ist.
Wie bei den meisten Waffen für Gummigeschosse wird auch dieser Revolver von einer 12 g Kapsel mit komprimiertem Kohlendioxid CO2 angetrieben. Diese wird mit der schmalen Seite voran in den Griff eingesetzt und zur Aktivierung (Anstechen) muss der Gewindeverschluss manuell eingeschraubt werden. Nach dem Anstechen der Kartusche fährt auf der Rückseite des Verschlusses ein roter Indikator aus. Um ungenutztes Gas abzulassen, genügt es, diesen wieder hineinzudrücken.
Zum Zielen dienen eine feste Kimme und ein Korn mit Lichtleitfaser. Für die optionale Montage eines Rotpunktvisiers ist der Revolver mit einer 22 mm Weaver / Picatinny-Schiene ausgestattet. Eine zweite 22-mm-Schiene befindet sich unter dem Lauf zur Montage einer Taschenlampe oder eines Laserzielgeräts. Der innere Metallmechanismus ist von einem Polymergehäuse umgeben, wodurch der Revolver ein geringes Gewicht beibehält.
CO2-KAPSELN – Mit der Zeit greift komprimiertes Kohlendioxid die Dichtungen im Inneren der Waffe an, was im Extremfall zu Undichtigkeiten und Gasverlust führen kann. Lassen Sie daher keine angestochenen Kapseln länger in der Waffe, als unbedingt nötig. Wenn Sie die Kartusche also nicht vollständig leerschießen und wissen, dass Sie die Waffe längere Zeit nicht benutzen, lassen Sie das Gas vorsichtshalber ab. Entsorgte Kapseln können nicht wiederbefüllt werden.